Großer Erfolg am Jahresende (für die Schüler)!

Der letzten, noch aus dem Sportkollegium verbliebenen Mitspielerin bei dem seit über 30 Jahren stattfindenden Spiel gegen die 10. Klässer, Frau Wolf, war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: Viel hatte man sich vorgenommen, doch gegen die läuferische wie auch numerische Übermacht der Schüler war nichts entgegen zu setzen. Zum Schluss des Traditionsspieles kurz vor Weihnachten unterlag man 6:1, wobei es auch leicht zweistellig hätte ausgehen können, wenn „Cerberus“ Wagner nicht ein ums andere Mal seinen Körper in die Schüsse der anstürmenden Schüler geworfen hätte.
Nicht einmal dem Schiedsrichter Toni Bürzle konnte man einen Vorwurf machen: Kurzerhand strich er die Feuchtwanger „Müller-Regel“ und gab den Schülern nicht den fälligen Siebenmeter, nachdem die von ihren Fans aufgeputschte Referendarin Holzinger den Ball an die Hallendecke gebolzt hatte. 
Letztlich freuten sich alle mit den Schülern und gönnten ihnen den Sieg zu Weihnachten, nachdem Schülergenerationen vor ihnen merken mussten, dass Erfahrung eine wichtige Rolle im Leben spielt und sie oft das Nachsehen hatten. Die vielen Zuschauer, die infolge des Platzmangels sogar außen an den Glasscheiben standen, hatten jedenfalls viel Spaß am Untergang der Lehrer. Letztlich zollten aber alle großen Respekt den wenig verbliebenen Pädagogen, die als letzte ihrer fußballspielenden Art sich noch mit den Schülern messen und die Tradition aufrecht halten wollten.

 

 

StD Frank Müller